"Die sprache ist der Schlüssel zur welt"

- Wilhelm von Humboldt -

Kommunikation

Kommunizieren, mit anderen Menschen reden, scherzen, diskutieren, sich unterhalten – Fähigkeiten, die unser Leben prägen und einfach dazu gehören. Doch was, wenn die richtigen Worte fehlen, die Stimme versagt oder die Aussprache nicht deutlich genug ist, um verstanden zu werden?

Therapie

Eine logopädische Therapie hilft dabei Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln, oder sie wieder zu erlangen. Ich biete Ihnen dazu ein weit gefächertes Therapiespektrum, für alle Altersgruppen. Die Grundlage meiner Arbeit ist eine ganzheitliche Sicht- und Herangehensweise und die Begegnung auf Augenhöhe.

Beratung


Ich bin für Sie da! Gemeinsam finden wir Wege ihr Kind oder ihren Angehörigen individuell zu begleiten und die Therapie optimal zu unterstützen. Auch bei Schwierigkeiten bei der Eltern-Kind-Kommunikation berate ich sie gerne.

Über mich:

Oktober 1990 habe ich in Tübingen meine Ausbildung zur stattlich anerkannten Logopädin abgeschlossen.
Die ersten zwei Jahre arbeitete ich als Logopädin, bei der AOK Beckum. Es folgte ein Jahr als freie Mitarbeiterin in der Logopädischen Praxis von Lucia Uhl, in Horb.
1993 machte ich mich in Spaichingen selbstständig.
Seither ist viel passiert. Viele Menschen durfte ich seither begleiten, viele Fortbildungen besucht und vor allem habe ich viele Erfahrungen gemacht.
Neben der Logopädie setzte ich mich auch mit dem Natürlichen Lernen auseinander. Das inspirierte mich dazu mein erstes Buch: „Korrigier mich nicht! Sprechen lerne ich von selber“ zu veröffentlichen.

 

Meine Überzeugungen:

  • Jeder Mensch ist einzigartig.
  • Für jedes Verhalten gibt es einen Grund.
  • Wer sich sicher und geborgen fühlt, kann sich entfalten und Neues entdecken.
  • Lernen funktioniert am Besten mit Spaß und Begeisterung.
  • Fehler gehören zum Lernen dazu und helfen uns dabei, aus ihnen zu lernen.
  • Jeder Mensch lernt in seinem Tempo.
  • Jeder Mensch braucht mindestens einen anderen Menschen, der an ihn glaubt.
  • Verbundenheit entsteht, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet.

So lange wir leben werden wir uns verändern, Neues lernen und wachsen.
Gerne begleite ich sie dabei.

behandlungsfelder

Phonologische Störungen: einzelne Laute werden durch andere Laute der Muttersprache ersetzt.
Beispiele:
„Schule“ wird zur „Sule“ (Schetismus)
„Milch“ wird zu „Mils“ (Chitismus)
„komm“ wird zu „tomm“ (Kapazismus)
„Garten“ wird zu „Darten“ (Gammazsimus)
„rot“ wird zu „lot“, „hot“, „wot“ (Rhotazismus)
Phonetische Störungen:
die Fehlbildung von einzelnen Lauten (meist s/sch/ch)
oft werden die Laute /sch/ und /ch/ durch ein /s/ ersetzt.
/s/ kann interdental (zwischen den Zähnen), addental (an den Schneidezähnen) oder lateral (Luft entweicht seitlich durch die Zähne) gebildet werden.

Es handelt sich hierbei vor allem um eine Aussprachestörung, die in ihrem Schweregrad sehr variieren kann.

• Einzellaute sind meist nicht so stark betroffen
• Je länger das Wort oder die Äußerung ist, desto undeutlicher ist die Aussprache
• Suchbewegungen beim Versuch etwas zu sagen
• Ein und dasselbe Wort wird immer wieder anders ausgesprochen

Das Hörvermögen ist hierbei nicht beeinträchtigt.
Diese zeigt sich v.a. dadurch, dass
• ähnlich klingende Laute nicht gut unterschieden werden können (auditive Differenzierungsschwäche).
• man empfindlich ist, wenn es zu laut wird.
• man nicht gut hört, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.
• man Konzentrationsschwierigkeiten bei Lärm hat.
• die Merkfähigkeit für Gehörtes reduziert ist.

Expressive Sprachstörung:
Diese zeigt sich durch
• einen verzögerter Sprachbeginn und einem eingeschränkten Wortschatz
Late-Talker: mit 2 Jahren kann das Kind weniger als 50 Wörter sprechen
• Dysgrammatismus:
falsche Reihenfolge der Wörter im Satz „Ich eine Katze hören.“
fehlerhafte Verwendung der Artikel „Die Mädchen füttert der Pferd.“
fehlerhafte Flexion der Verben „Papa fahren nach Hause.“
Auslassen von Wörtern „Oma gibt Junge Teddybär.“
• Wortfindungsstörung: das Kind hat einen großen Wortschatz, doch ihm fallen die Worte beim Sprechen nicht schnell genug ein
• Artikulationsstörungen
Rezeptive Sprachstörung:
Diese zeigt sich durch
• ein schlechtes Sprachverständnis.
• Aufforderungen werden nicht oder nur teilweise verstanden.
• Fragen werden oft mit „Ja“ beantwortet, auch wenn diese so nicht beantwortet werden können.

• Offenes Näseln: beim Sprechen entweicht zu viel Luft durch die Nase.
Man klingt stark nasal.
• Geschlossenes Näseln: beim Sprechen entweicht zu wenig Luft durch die Nase. Man klingt verschnupft.

• ganze Wörter, Silben oder einzelne Laute werden mehrere Male wiederholt.
• dehnen/langziehen von Lauten, z.B. „Ffffffffeder.“
• Blockierungen: der Sprechbeginn wird durch starke Anspannung im Bereich der Lippen, der Zunge oder des Kehlkopfs blockiert.
Häufig treten Begleitsymptome auf wie z.B. fehlender Blickkontakt, verzögern des Sprechbeginns durch ähm/so/also, Augenblinzeln, schnipsen, Luft holen oder ähnliches.

Tritt meist nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma auf.
Sprachstörung im Bereich
• des Sprechens,
• der Wortfindung,
• des Sprachverständnisses
• des Lesens und Schreibens

Diese tritt meist nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma auf.
Typischerweise zeigen sich folgende Symptome:
• Suchbewegungen beim Sprechen
• Sprechanstrengung
• häufige Laut-Fehler beim Sprechen
• Fehlerbewusstsein und Korrekturverhalten

Tritt meist nach einem Schlaganfall oder im Zusammenhang von Morbus Parkinson auf.
Sprechstörung im Bereich
• der Aussprache (verlangsamt, verwaschen,undeutlich)
• der Stimme (leise, gepresst, verhaucht, monoton)
• der Atmung (kurzatmig, hörbar, unregelmäßig)

Tritt meist nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma oder anderen neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, ALS, Demenz oder Hirntumore auf und äußert sich durch:
• Druck- oder Kloßgefühl im Hals.
• steckenbleiben von Nahrung oder Flüssigkeiten in der Kehle.
• häufiges Verschlucken, bis zu Erstickungsanfällen
• gurgelnde Stimme nach dem Schlucken.
• Herauslaufen von Speichel aus dem Mund.
• Kaustörungen.
• Verminderte Kraft beim Schlucken

Man unterscheidet funktionelle, organische und psychogene Dysphonien.
Diese können sich äußern durch z.B.
• einen heiseren, rauen, kratzigen, kraftlosen Stimmklang
• eine eingeschränkte, stimmliche Belastbarkeit (schnelle Ermüdung/Kraftlosigkeit)
• eine Veränderung der Stimmlage und Tonhöhe
• eine Veränderung der Atmung
• Missempfindungen und Schmerzen im Hals- und Kehlkopfbereich

Der Kehlkopf wurde (meist aufgrund einer Krebserkrankung des Kehlkopfes) operativ entfernt. Dadurch ist eine normale Stimmgebung nicht mehr möglich.

Kontakt aufnehmen

Ich bin für Sie da!
Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf.
Bärbel Koch

Kastanienweg 11
78549 Spaichingen

Mail: info@logopaedie-bkoch.de
Tel.: +49 7424 601453